Harte Schale, leckerer Kern - Der Kürbis

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publiziert auf 1001-Rezept vor 13 Jahren
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Zubereitung

Er ist der Stolz eines jeden Hobby-Gärtners, wird liebevoll gehegt und gepflegt, bis er gerechterweise als Prachtstück betitelt werden kann: der Kürbis.
Die Frucht der krautig am Boden wachsenden Pflanze war vermutlich bereits vor 10000 Jahren in Süd- und Zentralamerika bekannt. Heute wird der Namensgeber der großen Familie der Kürbisgewächse weltweit kultiviert. Die großblättrige Pflanze bringt, je nach Art, Früchte in den phantasievollsten Formen hervor: gurkenartig oder glockenförmig, kugelrund oder tellerflach. Man unterscheidet zwischen Sommer- und Winterkürbis. Meist besitzen die in der kalten Jahreszeit kultivierten Kürbisse eine dicke, feste Schale, die nicht zum Verzehr geeignet ist. Unter ihr verbirgt sich das weiße bis orangerote Fruchtfleisch. Es ist saftig-weich, geschmacklich verhält es sich eher neutral. In der Mitte befinden sich drei bis fünf Kammern, in denen zahlreiche Kerne sitzen. Einer der bekanntesten Vertreter der "gelben Giganten" ist der Riesen- oder Speisekürbis. Der hauptsächlich in den USA angebaute Kürbis kann enorme Ausmaße erreichen. Ein Durchmesser von bis zu einem halben Meter und ein Gewicht von 75 kg sind keine Seltenheit. Junge Sommerkürbisse hingegen sind meist klein gewachsen, besitzen weiche Kerne und eine dünne Haut. Die auch als Gurkenkürbis bezeichnete Zucchini erfreut sich durch ihre leichte Handhabe und vielseitige Verwendungsmöglichkeit steigender Beliebtheit.
Gerngesehener Gast im Garten
Bei uns trifft man Kürbisse meist in Klein- oder Hausgärten an, wo sie für eine ausreichende Beschattung des Komposthaufens sorgen. Obendrein garantiert dieser Standort eine optimale Nährstoffversorgung. Hiesige Ernten kommen zwischen September und November auf den Markt. Größere Exemplare werden dem Käufer bereits in Spalten geschnitten angeboten. Neben der Verarbeitung zum süß-sauren Essiggemüse lassen sich aus dem Fruchtfleisch raffinierte Suppen, Kuchen oder Pürees "zaubern", die dem Gaumen eine Abwechslung besonderer Art bieten. Auch die Kürbiskerne sind zum Verzehr geeignet. In südlichen Ländern schätzt man die gerösteten, leicht gesalzenen Samen als kleine Knabberei für zwischendurch. Vorwiegend in Osteuropa gewinnt man aus ihnen ein aromatisches Öl. In Italien, Asien und Afrika werden sogar die jungen Kürbisblätter verwendet, vielfach als Kochgemüse. Sie sind besonders reich an Vitamin C und Beta-Carotin.
Beim traditionellen Halloween, einem vor altern in den USA gefeierten Fest zum Winteranfang (am Vorabend von Allerheiligen. dem 31. Oktober), höhlt man den Kürbis aus, schnitzt eine Grimasse hinein und stellt in das Innere ein flackerndes Licht. So präpariert, sollen sich vorbeiziehende Kinder vor dem "Nachtwächter" gruseln.
In Segmente teilen: Die meisten Kürbisse haben eine harte Schale. Man braucht ein großes, scharfes Messer, um sie zu teilen. Man schneidet sie immer längs, also vom Stielansatz zum Blütenansatz hin, in Spalten.
Kerne herausschaben: Das Kürbisinnere besteht aus Kernen und einer wattigen Faserschicht. Man schabt beides am besten mit einem Messer aus. Übrigens: Die gerösteten, leicht gesalzenen Kerne sind in südlichen Ländern eine beliebte Knabberei.

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