Chinakohl

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publiziert auf 1001-Rezept vor 15 Jahren
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Kalorien: - Zubereitungszeit -

Zubereitung

In seiner Urheimat China, wo Chinakohl schon seit mehr als 2000 Jahren bekannt ist, nennt man ihn seines Aussehens wegen auch "Zahn vom weißen Drachen". Hierzulande ist Chinakohl noch ein Neuling. Seit den fünfziger Jahren in Deutschland zwar schon bekannt, wird er erst seit zehn Jahren hier angebaut und ist seitdem als heimisches Feingemüse aus deutschen Küchen nicht mehr wegzudenken. Chinakohl hat manche Vorzüge, die sein entfernter Verwandter, der Weißkohl, nicht bietet. Er schmeckt und duftet nur sehr mild nach Kohl, ist zart und vielseitig zu verwenden, wird geschmort, gedünstet oder roh als Salat zubereitet. In (Reis)-Wein eingelegt ist Chinakohl übrigens das Vorbild für eine "urdeutsche" Spezialität - das Sauerkraut. Als Dschingis Khan in China einfiel, lernte er das leckere Weinkraut schätzen und wollte es auf seinen Beutezügen durch Europa nicht mehr missen. Da das Gemüse im Westen unbekannt war, ersetzten seine Köche es einfach durch Weißkohl. Inhalt: Chinakohl ist kalorienarm, dabei vitamin- und mineraistoffreich. 100 g haben nur 17 Kalorien, aber reichlich Vitamin C und B, Kalium, Calcium und Natrium. Leicht verdaulich, eignet er sich auch zur Kranken- und Diätkost. Pflanze; Das Hauptanbaugebiet in der Bundesrepublik ist die Region Unterelbe. Chinakohl wird in zwei Versionen angeboten: als langer und als gedrungener rundlicher Kopf. Letzterer hat mehr Blattvolumen und einen geringeren Strunkanteil. Haltbarkeit: Beim Einkauf auf fest geschlossene Köpfe achten. Die Frische kann man an der Schnittfläche des Strunks kontrollieren. Braune oder schwärzliche Strünke weisen auf eine längere Lagerzeit bei zu hoher Temperatur hin. Chinakohl wird zu jeder Jahreszeit gehandelt, er hält sich im Kühlschrank ein bis zwei Wochen. Sie können ohne weiteres nach Bedarf Teile abtrennen und den Rest, mit Frischhaltefolie umschlossen, zurück in den Kühlschrank legen. Zubereitung: Bei Chinakohl gibt es so gut wie keinen Abfall. Sie können die grünen Blätter ebenso wie die weißen dicken Rippen verwenden. Hohe Temperaturen bekommen dem zarten Gemüse nicht, Man sollte es nach dem Ankochen bei milder Hitze garen - je nach Geschmack 10 bis 15 Minuten.

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