Schweinebraten auf Wildbretart

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Kalorien: - Zubereitungszeit -

Zutaten für (1 Rezept)

Marinade: Zum Braten: Quelle:

Zubereitung

Wenn Wildbret fehlt...
Wildbret ist heute schon selten und wird gewiss immer seltener und auch teurer. Es gibt jedoch, und zwar schon recht lange, ein Mittel, nicht vom Wild stammendem Fleisch ein Aroma zu geben, das dem Wildfleisch taeuschend aehnlich ist. Erreicht wird das durch eine entsprechende Zusammenstellung von Marinaden und Gewuerzen, unter denen getrocknete Wacholderbeeren eine Hauptrolle spielen.
Nachstehend ein Rezept mit dem so geschaetzten Geschmack und Aroma von Wildbret: Schweinebraten auf Wildbretart Sorgfaeltig und genau nach Vorschrift zubereiteter Schweinebraten kann Wildschweinbraten taeuschend nachahmen, ja er kann sogar besser, weil muerber und saftiger als jener.
Schweinefleisch in einem Steinguttopf mit in Scheiben geschnittenen Zwiebeln belegen, dann mit kochendheisser Marinade uebergiessen. Das Fleisch muss 4 Tage lang an einem kuehlen Ort in der Marinade liegen. Da das Fleisch in sehr wenig Fluessigkeit liegt, muss es zweimal am Tage gewendet werden.
Ist das Fleisch genuegend lange gebeizt, mit Salz einreiben und so an einem kuehlen Ort eine Stunde lang stehen lassen. Danach in stark erhitztem Schmalz braeunen und dann in die Backroehre stellen, wo es bei mittlerer Hitze weiterbraet. Dabei von Zeit zu Zeit mit dem eigenen Bratensaft beschoepfen.
Nach halbstuendigem Braten in Scheiben geschnittene Zwiebel hinzufuegen. Ist das Fleisch weich, die Sauce im Schmortopf mit Mehl bestaeuben und Marinade nachfuellen, die vorher durch ein Sieb gegossen wurde. Etwas spaeter gibt man Hagebuttenmarmelade (sie ist am "stilechtesten", aber an ihrer Stelle kann auch Pflaumenmus oder notfalls Kirschmarmelade verwendet werden) und Bruehe hinzu. Die Sauce soll noch 10 Minuten lang leise vor sich hin kochen. Dann ist der Braten fertig. Das Fleisch wird in Scheiben geschnitten und mit der Sauce uebergossen.
Zu einem solchen Schweinebraten schmecken Buchweizengruetze und "klassisches" polnisches Roteruebengemuese, das mit Sahne angemacht werden kann, am besten.

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