Grosse Pfutteln oder Kugeln

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publiziert auf 1001-Rezept vor 13 Jahren
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Zubereitung

Dieses Rezept stammt aus einem sehr alten Kochbuch, in dem teilweise sehr alte Gewichte erwaehnt werden. Sollte jemand diese Rezepte nachkochen wol- len, kann ich ihm nur ungefaehre Hilfen anbieten. Aus einer frueher geposte- ten Info konnte ich entnehmen, dass 1 Mass = 1,07-1,2l; 1 Lot = ca. 15-17g; 1 Schoppen = vermutlich 1/2l (bei Wein 0,21) enthalten. Ganz allgemein meine ich bei der Mehrzahl der Rezepte festgestellt zu haben, dass es auf ein wenig mehr oder weniger meist nicht ankommt.
Um wenigtens einen Teil der "Originalitaet" der Rezepte zu erhalten, behalte ich die Schreibweise des Textes bei. (R. Schnapka) Nimm ein Pfund schoenes Weissmehl, und ruehre es mit frischem Wasser an, dass der Teig so duenne wird, dass er vom Loeffel laeuft. Thue in einen eisernen Topf einen Loeffel voll ausgekochter Butter. Wenn die Butter heiss ist, so ruehre den Teig geschwind hinein, und arbeite darin auf dem Feuer, bis er so dick ist, dass er sich nicht mehr verarbeiten laesst. Wenn er ansitzen will, so lage ein Stueckchen Butter darunter, und arbeite fort, bis er ganz trocken ist. Nimm ihn dann aus dem Topf, lege ihn auf ein Brett, zerzupfe den Teig in kleine Stueckchen und mache jedes Stueckchen so breit und so duenn du kannst. Sind etwa kleine Knoellchen darin, so nimmt man sie heraus; lege den Teig in eine Schuessel, und wenn er kalt ist, so thue ein wenig Salz dazu. Lege 20 bis 24 Eyer in warmes Wasser, schlage eines nach dem andern in den Teig, und zerdruecke ihn mit den Haenden, dass er nicht kn ollicht wird. Man mu ss nicht eher ein Ey hinein thun, als bis das andere verarbeitet ist. Giesse dann eine Eyerschale voll Kirschenwasser daran. Der Teig muss aber eher zu dick als zu duenn seyn. Sollte er aber gar zu dick ausfallen, so kann man noch mehr Eyer hinein schlagen. Lass in einer grossen Pfanne Butter zergehen, und wenn sei heiss ist, stelle sie vom Feuer. Nimm einen runden eisernen Ruehrloeffel voll Teig, und thue ihn in die Butter. Die Pfanne muss sehr gross seyn, wenn 4 oder 5 Pfutteln darin Platz haben sollen, denn jede Pfuttel soll so gross werden, als zwey Faeuste sind. Sie muessen ganz langsam gebacken werden; man muss auch die Pfanne nicht eher uebers Feuer stellen, als bis die Pfutteln in der Hoehe sind, und waehrend dem Backen muessen sie immer mit Butter begossen werden.

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