Schamser Biesttoertchen mit Spitzbeeren (Graubuenden)

1 Bewertung
publiziert auf 1001-Rezept vor 15 Jahren
Share |
Aufwand

URL
Einbetten
Aufrufe 196
Kalorien: - Zubereitungszeit -

Zutaten für (4 Toertchen)

FLAN: ZUM GARNIEREN: Quelle Nach: Roland Joehri, Die Kochkunst Graubuendens AT-Verlag, 1993 ISBN 3-85502-367-0 Erfasst von Rene Gagnaux:

Zubereitung

Veschlas da cul da Schons cun vinatscha (*) Biestmilch (romanisch cul, cuol, cuols), d.h. die Milch nach dem Kalben, wird in ganz Graubuenden zu beliebten Mehlspeisen verwertet. Laut gewissen Statuten durfte man diese Milch waehrend acht Tagen nicht in die Sennerei bringen. Ein Beleg aus einem Hexenprozess im Surmeir deutet darauf hin, dass frueher in Graubuenden die Biestmilch den Armen gegeben wurde.
Aus den Spitzbeeren, Zucker (1) und Wasser einen dicken Sirup kochen. In die Flanfoermchen verteilen und kaltstellen.
Zucker (2) und Eier schaumig ruehren. Milch und Rahm aufkochen und unter die Eiermasse ruehren. Durch ein Sieb passieren. Eiermasse in die erkalteten Flanfoermchen fuellen und bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen im Wasserbad 40 Minuten pochieren (das Wasser darf nicht kochen). Auskuehlen lassen.
Anrichten: In der Tellermitte mit beliebigem Fruchtmark - eventuell aus Spitzbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, usw.) und Vanillesauce einen Spiegel machen. Das kalte Biesttoertchen darauf stuerzen und mit wenig Schlagrahm und frischen Spitzbeeren garnieren.

< Schamanentopf
Schamser Biestt├Ârtchen mit Spitzbeeren (Graub├╝nden) >