Kakaobohnen - Frucht der Tropen

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Zubereitung

Kakaobohnen - Frucht der Tropen (Theobroma cacao) Der Kakaobaum ist als Tropenpflanze auf feucht-heisses Klima angewiesen. Wild waechst er beispielsweise in den Regenwaeldern Suedamerikas. Die Fruechte entwickeln sich direkt am Stamm und an den Hauptzweigen des Baums; sie werden bis zu 20 cm lang und koennen bis zu 500 g wiegen. In einer Kakaofrucht findet man je nach Sorte 20 bis 60 Samenkoerner-die Kakaobohnen. Durchschnittlich kann man aus den Samen einer Kakao-frucht etwa eine Tafel Schokolade herstellen obwohl bis dahin natuerlich viele Arbeitsschritte noetig sind: Die Bohnen werden noch im Herkunftsland fermentiert. Dadurch wird ihr Gerbstoffgehalt vermindert und das Aroma aus-gebildet.
Im Bestimmungsland roestet man die Bohnen bei 70 bis 140 °C und trennt die Schalen von den Keimblaettern, die zum Rohprodukt des Kakaopulvers vermahlen werden. Durch die Reibungswaerme, die dabei entsteht, schmilzt das Pulver zu einer zaehfluessigen Substanz, der Kakaobutter. Dieses Fett wird abgepresst und fuer Schoko-lade, aber auch zur Herstellung von Kosmetikartikeln ver-wendet. Der Presskuchen wird zu Kakaopulver vermahlen.
Christoph Kolumbus kannte bereits die mandelfoermigen Bohnen, die von den Maya "cacau" genannt und auch als Zahlungsmittel verwendet wurden. Er wusste jedoch nichts damit anzufangen. Vielen nach ihm ging es aehnlich, denn das aus der Bohne zubereitete Kakaowasser war keine geschmackliche Offenbarung. Erst im 18. Jahr-hundert, als man Kakao mit Milch aufgoss und mit Zucker verfeinerte, eroberte er die europaeischen Hoefe und wurde - in feinstem Porzellan und extra dafuer kreierten Tassen - zum Symbol des luxurioesen Muessiggangs.

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