Baerlauch fuers ganze Jahr

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publiziert auf 1001-Rezept vor 14 Jahren
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Zubereitung


Die Erfahrung des alles uebertoenenden Baerlauchgeruchs im Tiefkuehler habe ich auch schon gemacht. Gerade wenn man den Baerlauch fein hackt oder pueriert und ihn mit Wasser versetzt, wird das intensive Aroma quasi herausgeloest und freigesetzt. Deshalb gilt es Zutaten zu verwenden, welche die aetherischen Oele des Baerlauchs binden - und das bewirkt die Zugabe von Fettstoffen wie Olivenoel oder Butter.
Empfehlenswert sind folgende Arten der Haltbarmachung: Baerlauch kann als Paste oder aromatisierte Butter konserviert werden. Fuer die Paste 100 g Baerlauchblaetter mit 1 dl Sonnenblumen- oder Olivenoel sowie 7 g Salz im Cutter mixen. In ein Glas mit Schraubdeckel geben, Oberflaeche mit etwas Oel bedecken, um die Paste luftdicht abzudecken, und das Glas gut verschliessen. Im Kuehlschrank (Haltbarkeit: ca. 6 Wochen) oder Tiefkuehler aufbewahren.
Fuer die Baerlauchbutter 200 g Butter mit etwas Salz so lange ruehren, bis sie sehr weich ist und Spitzchen bildet. Eine grosse Handvoll Baerlauch in feinste Streifchen schneiden und unter die Butter mischen. Auf Alufolie geben, zu einer Rolle formen und bis zur Verwendung tiefkuehlen.
Bei den Fruehlingszwiebeln entscheidet die Sorte, ob sie "seifig" schmecken oder nicht. Zu unterscheiden gilt es zwischen Lauch- und Fruehlingszwiebeln. Die Lauchzwiebeln erkennt man an ihren langen Roehrenblaettern, die wie Lauch keine Knollen am Wurzelende haben. Fruehlingszwiebeln hingegen haben flachrunde, bis 4 cm grosse weisse Knollen, die in einen hellgruenen laenglichen Schaft auslaufen und erst dann zu Roehrchen auseinanderspriessen. Letztere schmecken nur in ganz jungem, zarten Zustand. Beim Schneiden oder beim Hacken oxidieren sie rasch, das heisst, sie schmecken "seifig". Fuer den Rohgenuss verwenden Sie also wenn immer moeglich Lauchzwiebeln.
#AT Rene Gagnaux #D 26.02.2002 #NI ** #NO Gepostet von: Rene Gagnaux #NO EMail: r.gagnaux@ch.inter.net

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