INFO: BAERLAUCH - TEIL 2/2

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publiziert auf 1001-Rezept vor 13 Jahren
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Zubereitung

Aktiv gegen Darmpilze und -bakterien
Die Schwefelsubstanzen des Baerlauchs sind besonders fuer die menschliche Darmflora von Bedeutung. Sie befreien den Darm von pathogenen Bakterien und Pilzen. Durch veraenderte Essgewohnheiten aber auch durch den immer haeufigeren Einsatz von Antibiotika treten vermehrt Dysbiosen (Stoerungen des Gleichgewichts der Darmflora) auf, die durch die Schwefelverbindungen des Baerlauchs wieder "ins Lot" gebracht werden. So stellten Dr. Nowak (Bad Iburg) und Dr. Winterhoff (Muenster) nach Gabe von Baerlauch-Frischblatt-Granulat die Vernichtung von Candida-Pilzkeimen sowohl im Laborversuch als auch beim Patienten fest.
Effektiv bei Schadstoffentgiftungskuren
Zudem besitzen die Schwefelverbindungen ein hervorragendes Entgiftungspotential. In der Klinik Schloss Warnsdorf werden an Patienten mit nachgewiesener Schadstoffbelastung erfolgreich Entgiftungskuren mit Baerlauch-Frischblatt-Granulat durchgefuehrt. Der Schwefel bindet die meist fettloeslichen Schadstoffe im Koerper und ueberfuehrt sie in eine nierengaengige Form. Konzentrationen von Schwermetallen wie Quecksilber und Cadmium liessen sich durch Baerlauch auf die Haelfte reduzieren. Der Einfluss auf weitere Umweltgifte (Holzschutzmittel, Teppichkleber, Pestizide usw.) wird zur Zeit untersucht.
Allgemeine Immunstimulation
Von grosser Bedeutung ist ausserdem die Stimulierung des Immunsystems durch Baerlauch Frischblatt-Granulat. Diese Beobachtung ist an isolierten Makrophagen (Fresszellen) gemacht worden (Prof. Robenek, Muenster). Im Zusammenhang mit der natuerlichen Durchblutungsfoerderung praedestiniert diese Wirkung den Baerlauch als Basis-Therapie bei zahlreichen Immunproblemen.
Gesuendere Haut und Haare
Baerlauch wirkt Hautentzuendungen und -ausschlaegen sowie Pickeln entgegen und foerdert das gesunde Wachstum von Haaren und Naegeln. Verantwortlich hierfuer sind wiederum die Schwefelverbindungen, da im Keratin, der Grundsubstanz aller Haare und Naegel, und im Collagen der Haut hohe Schwefelanteile vorhanden sind.
Der Baerlauch und der Geruch
Obwohl Baerlauch mehr Schwefelverbindugnen als der Knoblauch aufweist, ist nach dem Genuss kein Mund- oder gar Koerpergeruch festzustellen. Diskutiert wird als Ursache: 1. der hohe Anteil an Chlorophyll oder aber als wahrscheinlichere Variante 2. die Bindung der Schwefelsubstanzen an bestimmte Eiweisse (nach Beurteilung des Landesuntersuchungsamtes in Muenster).
Von der Pflanze zum Produkt
Aufgrund der kurzen Vegetationsperiode des Baerlauch kann man die Pflanze nur wenige Wochen im Jahr als schmackhaftes Gemuese verwenden. Um diese wichtige Heilpflanze jedoch unabhaengig von der Jahreszeit nutzen zu koennen, gibt es Baerlauch als Frischblatt- Granulat oder Frischblatt-Kapseln. Aus Gruenden des Artenschutzes wird im Fruehjahr in den Alpen jeweils nur ein Baerlauchblatt pro Pflanze geerntet. Durch Zusatz von Hagebuttenschalen (die wegen ihres hohen Vitamin C-Gehaltes antioxidative Eigenschaften besitzen) bleiben die Wirksubstanzen ueber einen langen Zeitraum erhalten.
Warum ausgerechnet Baerlauch?
Baerlauch ist eine heimische Pflanze, die seit Jahrhunderten in Europa als Nahrungs- und Heilmittel Verwendung findet. Der Koerper eines Mitteleuropaeers verfuegt also ueber ein durch zahlreiche Generationen erworbenes Erinnerungsmuster fuer den Baerlauch, ebenso wie der Organismus eines Asiaten sich bei Genuss immer wieder an den Knoblauch erinnert.
Offensichtlich erklaeren sich hieraus auch die haeufig auftretenden allergischen Reaktionen der Mitteleuropaeer auf Knoblauch. Deshalb hierzulande: Baerlauch!
Doch hat der heimische Baerlauch noch weitere Vorteile gegenueber Knoblauch und anderen Heilpflanzen. Er besitzt ein breiteres therapeutisches Spektrum und seine Wirksubstanzen liegen in hoeheren Konzentrationen vor als zum Beispiel in Gingko biloba (Foerderung der Hirndurchblutung) oder aber in Echinacea (Stimulierung des Immunsystems). Nebenwirkungen sind beim Baerlauch bislang nicht bekannt.
Kurioses
Gelegentlich wird vom Wuchs kraeftiger krauser Haare als "Nebenwirkung" des Baerlauchs berichtet. Nach Erfahrungen des Heilpraktikers H. D. Bach kam bei einem hormonell bedingten Haarausfall dank Baerlauch sogar die Lockenpracht langsam wieder zum Vorschein.
Dosierung
0,5-1 Teeloeffel pro Tag
Hinweis
Baerlauch sollte nicht gleichzeitig mit Selen, sondern in einem Abstand von mindestens 4 Stunden eingenommen werden, damit eine bessere Verwertung erreicht wird.
Baerlauch ist in Apotheken als "Baerlauch-Frischblatt-Granulat" erhaeltlich.

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